Direkt auspacken
Der Karton ist für den Transport gedacht, nicht für die längere Lagerung.
Hast du ein Konto?
Logge dich ein, damit es beim Checkout schneller geht.
Lager-Ratgeber für Frischfutter
Frisches Kräuter, Salate, Kohl, Gemüsegrün und Naturgrün bleiben am längsten frisch, wenn sie nach der Ankunft passend gelagert werden. Je nach Gemüse ist das Optimum der Lagerung immer etwas unterschiedlich. Auf dieser Seite findet ihr Tipps zum Frischhalten und Infos zur Lagerung.
Der Karton ist für den Transport gedacht, nicht für die längere Lagerung.
Ein Kühlschrank bei etwa 4 °C ist für viele Sorten ideal.
Nicht nass, nicht trocken: leicht feucht und atmungsaktiv ist oft optimal.
Kräuter und Naturgrün sind empfindlicher und sollten früher verfüttert werden.
Tipp 1
Frischfutter sollte nach der Ankunft möglichst direkt ausgepackt und passend verstaut werden. Der Versandkarton schützt Gemüse, Kräuter und Naturgrün auf dem Transportweg. Für die längere Aufbewahrung ist er aber nicht gedacht.
Besonders bei warmen Temperaturen kann sich Wärme schneller stauen. Deshalb gilt: Paket öffnen, Inhalt prüfen, Gemüse und Naturgrün lockern und anschließend kühl beziehungsweise passend lagern.
Tipp 2
Am einfachsten ist es, wenn Gemüse, Kräuter, Salate und Naturgrün in den Kühlschrank passen. Bei ungefähr 4 °C, nicht zu feucht und nicht zu trocken, hält sich vieles deutlich besser als bei Raumtemperatur.
Noch besser wird es, wenn du auf die Bedürfnisse einzelner Sorten achtest. Manche Gemüsearten mögen es etwas feuchter, andere brauchen mehr Luft oder sollten nicht zu dicht gelagert werden.
Tipp 3
Gemüse, Kräuter und Naturgrün unterscheiden sich stark in ihrer Haltbarkeit. Besonders feine Kräuter und Wild- beziehungsweise Naturgrün sollten eher in den ersten Tagen verfüttert werden.
Das ist kein Qualitätsmangel. Viele natürliche Pflanzen wurden nicht auf lange Lagerfähigkeit gezüchtet. Sie sind wertvoll, frisch und empfindlich.
Tipp 4
Für viele blättrige Sorten funktioniert eine leicht feuchte, aber atmungsaktive Lagerung sehr gut. Feuchte Baumwolltücher sind dafür praktisch, weil sie Feuchtigkeit spenden, ohne alles luftdicht einzuschließen.
Wichtig ist: Das Grün sollte regelmäßig kontrolliert, aufgeschüttelt und durchlüftet werden. Ein gelbes oder matschiges Blatt in der Mitte kann sonst schnell andere Blätter anstecken.
Neben dünnen Baumwolltüchern funktionieren je nach Situation auch Frottee- oder Küchentücher.
Tipp 5
Große Mengen sollten nicht dicht an dicht zusammengedrückt werden. Wenn mehrere Kilo Grün zu kompakt lagern, kommt in der Mitte zu wenig Kälte und zu wenig Luft an. Genau dort beginnt es oft zuerst, schlecht zu werden.
Besser ist es, das Futter locker zu verteilen und portionsweise zu lagern. Zu kleine Portionen können allerdings schneller austrocknen. Der beste Weg liegt dazwischen: locker, luftig, nicht zu nass und nicht zu trocken.
Spezielle Frische-, Aufbewahrungs- oder Klimaboxen können die Lagerung erleichtern, weil sie Feuchtigkeit und Luft besser regulieren als ein geschlossener Beutel.
Wichtig bleibt trotzdem: regelmäßig kontrollieren, schlechte Blätter entfernen und das Grün nicht zu fest zusammendrücken.
Manche Kräuter lassen sich gut in ein Glas mit Wasser stellen. Dafür die Stängel frisch anschneiden, nur die Stängel ins Wasser geben und das Wasser regelmäßig wechseln.
Wichtig: Blätter dürfen nicht im Wasser hängen. Und auch das Glas sollte kühl stehen, nicht bei warmer Raumtemperatur auf der Küchenzeile.
Tipp 6
Schneide Gemüse und Grün möglichst nicht unnötig klein. Schnittstellen sind empfindlich und können schneller zu Problemstellen werden.
Praktischer ist es, Gemüse und blättrige Sorten von außen nach innen zu „ernten“ und zu verfüttern. So nutzt du automatisch die äußeren und ältesten Blätter zuerst.
Tipp 7
Nicht jeder hat einen Kühlschrank für große Mengen Gemüse und Naturgrün. Dann können Thermoboxen eine gute Hilfe sein, vor allem bei höheren Raumtemperaturen.
Im Winter schützen sie vor Frost. Bei Wärme helfen sie, Temperaturschwankungen zu reduzieren und das Gemüse kühler zu halten.
Praktisch ist zum Beispiel: Coolpacks erneut einfrieren, unten, seitlich oder oben in der Box platzieren, das Gemüse locker und passend vorbereitet hineinlegen, Deckel schließen und die Box möglichst kühl und schattig stellen.
Noch mehr Details
Unter diesem Ratgeber findest du eine Übersicht, wie einzelne Produkte am besten gelagert werden: zum Beispiel kühl, leicht feucht, im Wasser, locker in einer Box oder möglichst zuerst verfüttern.
Lagerübersicht
Jede Sorte ist ein bisschen anders. Manche mögen es kühl und leicht feucht, andere faulen schnell, wenn sie zu dicht liegen. Hier findet ihr die wichtigsten Hinweise für die Lagerung zuhause.
In Wasser stehend und bald aufbrauchen. Basilikum ist sehr empfindlich.
Äußere Blätter, die gelblich werden, entfernen.
Luftig und leicht feucht lagern, aber nicht nass.
Luftig und nicht zu dicht lagern.
Unbedingt dunkel lagern.
Optional in ein feuchtes Tuch einwickeln, dann aber regelmäßig lüften.
In etwas Wasser stehend lagern und nicht zu dicht stellen, sonst fault Dill schnell. Alternativ in ein leicht feuchtes Tuch einwickeln, aber nicht zu nass.
Optional in ein feuchtes Tuch einwickeln, dann aber regelmäßig lüften.
In Papier einschlagen, um ihn vor Austrocknung zu schützen.
In ein leicht feuchtes Tuch einschlagen und regelmäßig lüften. Nicht zu dicht lagern, sonst fault Fenchelgrün schnell.
Nicht zu feucht lagern. Frisée ist empfindlicher als die eng verwandte Endivie.
Am besten luftdicht und leicht feucht lagern, aber nicht zu nass oder zu dicht. Sonst fault er. Im Winter auch draußen sehr haltbar.
Luftig und leicht feucht lagern, aber nicht nass.
In ein feuchtes Tuch einschlagen, nicht zu dicht lagern und regelmäßig lüften. Gelbe Blätter entfernen.
Luftig und nicht nass lagern. Nicht zu dicht legen, Koriander neigt sehr zur Fäulnis.
Optional in ein feuchtes Tuch einwickeln, dann aber regelmäßig lüften.
Optional in ein feuchtes Tuch einwickeln, dann aber regelmäßig lüften.
Leicht feucht, aber nicht nass lagern. Äußere Blätter bei Bedarf entfernen, wenn sie gelb oder trocken werden.
Luftig und leicht feucht lagern, aber nicht nass.
Eher zügig aufbrauchen, Mangold ist nur kurz haltbar.
Luftig und leicht feucht lagern, aber nicht nass.
Luftig und leicht feucht lagern, aber nicht nass. Optimalerweise in ein leicht feuchtes Tuch oder in eine luftdichte Box legen.
Luftig und leicht feucht lagern, aber nicht nass.
Eher zügig aufbrauchen, Pak Choi ist nur kurz haltbar.
Luftig und leicht feucht lagern, aber nicht nass. Optimalerweise in ein leicht feuchtes Tuch oder in eine luftdichte Box legen.
Nicht zu feucht und kühl lagern.
Dunkel und in ein leicht feuchtes Tuch eingeschlagen lagern.
Optional in ein feuchtes Tuch einwickeln, dann aber regelmäßig lüften.
Luftig und leicht feucht oder trocken lagern, aber nicht nass. Gekühlt sehr robust. Verträgt auch Frost in Außenhaltung.
Luftig und leicht feucht lagern, aber nicht nass. Optimalerweise in ein leicht feuchtes Tuch oder in eine luftdichte Box legen.
Locker und nicht zu feucht lagern. Schwarzkohl neigt teilweise zur Fäulnis.
Behält seine Nährstoffe nur kurz, daher zügig verbrauchen.
Nicht zu feucht lagern. Äußere Blätter bei Bedarf entfernen.
Optimalerweise luftdicht lagern. Dann gekühlt bis zu 2 Wochen haltbar.
Luftig und leicht feucht oder trocken lagern, aber nicht nass. Gekühlt sehr robust. Verträgt auch Frost in Außenhaltung.
Nicht zu feucht lagern. Äußere Blätter bei Bedarf entfernen.
Luftig und leicht feucht oder trocken lagern, aber nicht nass. Eine luftdichte Box ist ebenfalls gut möglich.
Nicht zu feucht lagern.
Trocken lagern, optimalerweise in Papier einschlagen. Gekühlt sehr haltbar.